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Passend zum Jahresmotto „Welt der Tiere“ durften die Lernenden am 26. April 2012 einen Nachmittag bei Tieren verbringen.
Pferde (Julia) Ich ging zu den Pferden. Wir wurden freundlich empfangen von der Besitzerin. Sie erzählte uns von den Rassen. Danach durften wird die Pferde putzen und wenn wir wollten sogar frisieren. Nachdem die Pferde sauber waren, durften wir sie herumführen. Danach machten wir eine kleine Pause. Gestärkt sattelten wir die Pferde und nun durften wir reiten. Zum Abschied durften wir den Pferden, die wir geputzt hatten, ein Stück Brot geben.
Bienen (Tizian) Ich wählte die Bienen aus. Meine Gruppe lief ein kurzes Stück zum Haus des Imkers Willi Haas. Wir gingen weiter zum Bienenhaus. Herr Haas hat sieben Bienenvölker. Er zeigte uns noch ein paar Honigwaben und erzählte uns, dass es drei verschiedene Bienen gibt, die ein Volk zum Überleben braucht. Die Arbeiterin ist die Biene, die am meisten macht. Sie muss aufräumen, das Volk beschützen und Honig sammeln. Es gibt noch die Drohne. Sie ist nur da, um die Königin zu besamen. Sie hat keinen Stachel. Zu guter letzt gibt es noch die Königin. Die Königin wird drei bis vier Jahre alt.
Schafe (Nicole und Michelle) Wir liefen zum Biobetrieb bei Bernhard Lötscher. Am Anfang zeigte er uns die jungen Mütter von den Schafen, die am Grasen waren. Wir jagten sie zum Auslauf. Es waren 15 Schafe. Bernhard Lötscher hat insgesamt hundert Schafe. Laut Gesetz darf er den Schwanz von den Schafen nicht kürzen. Er sagte, er kann, wenn sein Rücken auch mag, zirka 20 Schafe am einem Tag scheren. Die Wolle von den Schafen kann man auch als Isolation gebrauchen.
Lamas (Daniela) Mit dem roten Bus fuhren wir in die Hilferen zu Heidi Häfliger. Sie begrüsste uns und zeigte uns die Lamas. Etwa sechs Lamas waren im Stall. Sie hiessen Fläckli, Leandra, Elena, Fiona, Elias und Flick. Wir konnten Fragen stellen uns sie beantwortete die Fragen. Wie ruft man zum Beispiel den Lamas? Frau Häfliger sagte: „Lelelelelelele...!“Heidi Häfliger fragte, ob jemand ein Lama an der Halfter zu führen traut. Ich meldete mich und bekam Flöckli. Ich führte das Lama aus dem Stall und zog ein paar Runden. Ich streichelte es am Hals. Das mögen Lamas!
Wasserbüffel (Roland) Unsere Gruppe ging die Wasserbüffel von Familie Renggli anschauen. Die Wasserbüffel werden etwas 20 bis 30 Jahre alt. Sie geben pro mal acht Liter Milch. Herr Renggli kann vier Büffel in der gleichen Zeit melken. Die Büffel tragen zehn Monate. Er hat 60 Büffel und einen grossen Stier. Sie sind sehr stur. Man darf ihnen die Hörner nicht schneiden. Er hat auch noch zwei Kühe. Er zaunt bei den Büffeln gleich wie bei den Kühen. Die Milch geht in die Käserei in Marbach.
Yaks (Janik) Ich und ein paar Kinder besuchten die Yaks. Der Bulle hiess Timo und ist sechs Jahre alt. Sie hatten insgesamt neun Tiere. Die Frau erzählte uns über die Herkunft der Yaks und sie zeigte und das Fell und die Hörner. Ich fand es erstaunlich, wie gross die Hörner werden können und erst das Fell kann unten bis zu einem halben Meter lang werden. Sie erklärte uns, dass Yaks in der Wildnis nicht mehr so oft vorkommen und was ich am erstaunlichsten fand, dass Yaks auf Luchse, Wölfe und Füchse losgehen.
Wachteln (Remo) Ich habe das Thema Wachteln ausgewählt. Die Frau erwartete uns und bat uns herein zu kommen. Sie hatte noch andere Tiere wie Zebrafinken und einen sehr schönen orangenen Vogel. Dann konnten wir endlich die Wachteln ansehen. Sie waren hellbraun mit ein bisschen schwarz. Bevor wir wieder gingen, gab sie noch jedem zwei Wachteleier.

Bei kaltem aber wunderschönem Winterwetter konnte am Donnerstag, 9. Februar 2012 das 51. Schülerskirennen der Schule Marbach ausgetragen werden. Andi Wyss und seine Helfer steckten einen fairen Lauf aus. Die Nervosität stieg bei Klein und Gross. Endlich wurde das Rennen gestartet. Alle versuchten den Lauf so gut als möglich zu absolvieren. Nach dieser Anstrengung hatten alle ihr Mittagessen verdient. Vreni und Willi Wobmann verteilten Brot und Würste. Der Tee, sowie die Glace zum Dessert wurden von Otto Friedli, Wirt auf der Marbachegg, gespendet. Bei der Rangverkündigung war die Spannung sehr gross. Dank den grosszügigen Spenden der Bevölkerung durften alle Schülerinnen und Schüler einen schönen Preis entgegennehmen. Ein herzliches Dankeschön gehört allen Spendern, den Sportbahnen Marbachegg, den Lehrpersonen, sowie allen zusätzlichen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen dieses Rennens beigetragen haben.
 - Die stolzen Kategoriensieger heissen Alex Scheidegger, Janik Lauber, Naomi Bucher, Silja Kaufmann, Aline Schneider und Silvan Wüthrich.

Am 27. Januar 2011 nahmen die Kinder und Jugendlichen von der Basisstufe bis zur 6. Klasse am traditionellen Schülerlanglaufrennen teil. Ein herrlicher Duft nach frischgebackener “Züpfe“ strömte allen Eintretenden im Schulhauskorridor entgegen – ein unverkennbares Zeichen für einen Anlass, der alle Jahre mit Spannung erwartet wird: Das legendäre Schülerlanglaufrennen. Warm eingepackt, mit Schellen, Glocken und Anfeuerungsplakaten ausgerüstet, erschien ein munterer Fanclub am Freitagmorgen zum Schulunterricht. Den jungen Läuferinnen und Läufern selbst, war die Nervosität anzusehen. Die zwei Unterrichtslektionen konnten kaum schnell genug vorübergehen. Endlich konnte es losgehen. Weder der leichte Nieselregen, noch der etwas schwere Schnee vermochte die 33 Teilnehmer zu entmutigen. Sie gaben alle ihr Bestes und zeigten tolle Leistungen. Ein “gluschtiger“, warmer Tee liess die Lebensgeister nach der Anstrengung schnell zurückkehren. Und spätestens bei der Rangverkündigung half die knusprige “Züpfe“ und vielleicht sogar eine Medaille alle Strapazen zu vergessen.
 - Julian Haas, Nicole Zihlmann, Alex Scheidegger und Ramona Schöpfer präsentieren stolz ihre Goldmedaille.

Als Einstimmung in die bevorstehende Weihnachtszeit hatte die Basisstufe von Marbach zur Aufführung des Weihnachtsmusicals „Stern über Bethlehem“ von Markus Hottiger eingeladen. Am Donnerstagabend, 22. Dezember 2011, kurz vor 20 Uhr stieg die Nervosität hinter der Bühne im Gemeindesaal fast ins Unerträgliche. Die 43 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Sängerinnen und Sänger rückten ein letztes Mal ihre Kleider zurecht und nahmen ihre Plätze ein. Dann war es endlich soweit und der Vorhang öffnete sich. Was die beiden Abteilungen in einem gemeinsamen Projekt mit ihren Lehrerinnen in den letzten Wochen auswendig gelernt, geprobt und eingeübt hatten, durfte nun dem überaus grossen Publikum vorgebracht werden.
In passenden Kleidern und wie „richtige Profis“ trugen die 5 bis 8-jährigen Kinder ihre Einsätze textsicher vor. Mit schauspielerischem Können erzählten sie dabei die traditionelle, biblische Weihnachtsgeschichte. Die historischen Fakten wurden sehr humorvoll und auf eine zeitgemässe Weise weitergegeben. Dazwischen sangen die Kinder mit viel Freude und aus voller Kehle die eingängigen und peppigen Lieder, welche richtig zum Mitsingen animierten. Für ihre eindrückliche Leistung erhielten die Kinder am Schluss verdientermassen einen riesengrossen Applaus. Mächtig stolz freuten sie sich, dass sie mit ihrem Auftritt die Herzen des Publikums berührt und viele Augen zum Strahlen gebracht hatten.
 - Die Hirten und Könige besuchen die Helige Familie im Stall von Bethlehem.
 - Die Kinder singen voller Freude.
 - Die Engel erscheinen den Hirten auf dem Feld.

 - Der Samichlaus trifft endlich ein.
Auch dieses Jahr haben die Kinder der beiden Basisstufen wieder fleissig Laternen gebastelt für den Samichlauseinzug. Am frühen Abend des 5. Dezember 2011 war es dann endlich so weit: Die Kinder warteten mit ihren schön leuchtenden Laternen auf dem Schulhausplatz ganz gespannt auf den Samichlaus. Zuerst hörte man von weitem nur die Geislechlöpfer, die immer näher kamen. Das liess einem das Herz höher schlagen und die Spannung stieg. Schliesslich sah man ihn, den Samichlaus, begleitet von seinem Diener und dem Esel. Auch Schmutzlis und Trychler hatte der Samichlaus mitgebracht. Er kam zu den Kindern, begrüsste sie freundlich und sagte, dass nun alle Kinder gemeinsam mit ihm zur Kirche laufen dürfen. Dieser schöne Umzug mit den hell strahlenden Laternen wurde am Strassenrand von vielen Zuschauern bestaunt. In der Kirche angekommen, hielt der Pfarrer eine schöne Messe, der natürlich auch der Samichlaus beiwohnte. Die Kinder der Basisstufen hatten für den Samichlaus auch ein Lied vorbereitet, dass sie in der Kirche mit lauten Stimmen vortrugen und den Samichlaus somit erfreuten. Anschliessend gab es draussen für alle Kinder und Erwachsene warmen Tee und feinen Kuchen. Die Kinder durften dem Samichlaus noch ihre Versli aufsagen, wofür sie dann mit einem Samichlaussäckli belohnt wurden. Die Kinder und Erwachsenen genossen noch eine Weile die Anwesenheit vom Samichlaus und seinen Begleitern, bevor er sich dann weiter auf den Weg machen musste.
 - Die gebastelten Laternen leuten in die Dunkelheit.
 - Der Samichlaus spricht in der Kirche zu den Leuten.

Am 17. November 2011 besuchte die Autorin Anita Schorno aus Immensee die beiden Basisstufen. Sie erzählte die spannende Bildergeschichte „Kommt einer des Weges“ mit einem Kamishibai (Koffertheater). In „Eins und Hupf“ kommt ein Kobold vor, der die Kinder beim Tanzen durcheinanderbringt. Anschliessend hat die Autorin einen Vers von den Hexen aufgesagt. Die Kinder konnten dazu lustige Bewegungen machen. Frau Schorno hat erzählt, wie sie eine Geschichte erfindet, und wie dann das Buch dazu entsteht. Die Kinder haben dazu viel Wissenswertes erfahren. Die Autorenlesung mit Anita Schorno war für alle spannend.
Bericht eines Schülers Gestern war eine Autorenlesung. Die Autorin hiess Anita Schorno, sie war 61 Jahre alt. Sie hat etwa 35 Bücher geschrieben. Eine Geschichte hat sie uns erzählt. Die Hauptperson war ein Biber. Der Biber ass so etwas wie grüner Schleim. Es hat Spass gemacht.
 - Die Kinder hören gespannt der Autorin zu.

Bei nebelverhangenem Herbstwetter versammelten sich am 15. September 1011 alle Schüler auf dem Schulhausplatz. An diesem Tag hatten alle das gleiche Ziel: bei der Hürnlihütte eine Wurst bräteln. Nun wurden verschiedene Wege unter die Wanderschuhe genommen. Die Schüler der 3. bis 6. Klasse liessen sich mit der Gondelbahn auf die Marbachegg fahren, um dann via Lochsite-Kadhus-Imbrig zum Hürnli zu gelangen. Die Basisstufenschüler marschierten ab dem Kadhus los. Den Nebel liessen bald alle hinter (oder besser unter) sich. Viel gab es bereits auf dem Weg zu entdecken. So beschäftige eine kleine Katze, welche Liebe suchend sich einer Wandergruppe anschloss, viele kleine Kinderhände. Anders die Schafherde, welche sich direkt auf dem Wanderweg breit machte und ein Zwischendurchwandern teilweise allen Mut erforderte. Ganz eindrücklich war auch der atemberaubende Sonnenaufgang über der Schrattenfluh. Auf der Hürnliwiese angelangt, konnten sich die Schüler beim Spiel im Wald, beim Chillen oder einfach beim Auspacken und Zubereiten des Zmittags die Zeit vertreiben. Die Kinder genossen es sehr, gemeinsam mit Gspänli oder Geschwister aus einer anderen Klasse die Mittagsrast zu verbringen. Ein deutliches Zeichen für den Aufbruch ist immer, wenn die Glut des Feuers langsam ausgeht. So mussten auch wir uns (viel zu früh) wieder auf den Heimweg machen. Via Buchhütte gings der Steigelstrasse entlang wieder ins Dorf, nach Hause, wo sich inzwischen auch der letzte Nebelschleier verzogen hatte.
 - Unterwegs ins Hürndli!

 - Die Musikanten beim kleinen Konzert.
Vom 16. bis 20. Mai 2011 setzte sich die Schule Marbach eine Woche lang mit dem Thema „Luege-Lose-Läse“ auseinander. Die fünf Tage boten die Gelegenheit für intensive, klassenübergreifende Aktionen im Zusammenhang mit dem Jahresmotto. Die Lehrpersonen hatten die Kinder in drei altergemischte Gruppen aufgeteilt. Diese befassten sich dann während je einigen Lektionen mit „Luege“, „Lose“ oder „Läse“. Dazwischen gab es Begegnungen zu jeder der drei Sparten. So besuchten am Montagnachmittag einige Musikanten der Harmoniemusik und der Feldmusik die Schule. In der Turnhalle gab die spontan gebildete Musikgruppe drei Stücke zum Besten. Anschliessend konnten die Kinder alle Instrumentengruppen näher kennen lernen und die Instrumente selber ausprobieren.
Der Dienstagnachmittag war reserviert für den einheimischen Buchautor Josef Ehrler. Er beeindruckte die Kinder mit seinen in Mundart niedergeschriebenen Erzählungen. Am Mittwoch trafen sich die Kinder mit Frau Stehli. Sie ist seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr blind. Frau Stehli wurde begleitet von drei Hunden, von denen allerdings nur einer als Blindenhund fungiert. Im gegenseitigen Gespräch erlebten die Schüler, was es bedeutet blind zu sein und wie man sich einem blinden Menschen gegenüber verhalten soll. Besonderen Spass hatten die Schülerinnen und Schüler an der Filmvorführung von „Yogi Bär“, welche am Mittwoch startete. Am Freitag - zum zweiten Teil des Films - kam dann noch sogar noch besonders starkes Kinofeeling auf, durften sich doch in der Pause alle Zuschauer eine Portion Popcorn einverleiben.
 - Josef Ehrler beim Vorlesen.
 - Blind unterwegs in der Natur, was man da alles hört.
Passend zum Schuljahresmotto „Luege, Lose, Läse“ war am 04./05. April 2011 das KIM-Infomobil auf dem Schulhausplatz stationiert. Dieser Ausstellungswagen ist Informationsquelle über neue Bücher und Medien für Kinder und Jugendliche. Das aktuelle Angebot an Bilderbüchern, Erstlesebüchern, Kinder- und Jugendromanen, Comics, Sachbüchern für alle Altersstufen, CD-ROM, Lernsoftware und Hörbüchern umfasst 1200 Medien. Im Ausstellungswagen, der einer ganzen Schulklasse Platz bietet, konnten die Kinder im neusten Medienangebot schmökern. Die Kinder durften sogar Wunschzettel für Anschaffungen der Bibliothek ausfüllen und werden daher wohl das eine oder andere Buch bald in der Bibliothek in Marbach wiederfinden.

Kurz vor und vorallem während den närrischen Tagen brachte die "Schmetterlingsbänd" fasnächtliches Treiben ins Dorf. Die Schülerinnen und Schüler der Basisstufen A und B verkleideten sich in bunte Schmetterlinge. Mit ihren selbst hergestellten Trommeln und Schlägern schlugen sie laute Rhythmen und demonstrierten, dass ihnen der Takt im Blut liegt!!!!
 - Die ganze "Schmetterlingsband" kurz vor ihrem ersten Auftritt!
 - Und ich flieg - flieg - flieg .................

Vor 52 Jahren wurde dieser inzwischen legendäre Schneesportanlass der Schule Marbach zum ersten Mal durchgeführt. Am 10. Februar 2011 fand nun die fünfzigste Austragung statt. Dem grossen Einsatz der Sportbahnen war es zu verdanken, dass das Rennen unter einwandfreien Bedingungen auf der Marbachegg abgehalten werden konnte. Drei Podestfahrer des allerersten Schülerrennens von 1959 (Martin Koch, Bucher Alois und Hansruedi Lustenberger) eröffneten als Vorfahrer der verschiedenen Alterskategorien das Rennen.
Wie immer organisiert das Lehrerteam das Schülerskirennen, nachdem die Kinder mit den Lehrpersonen einige Male Ski fahren gegangen sind. So ist gewährleistet, dass auch die unerfahrenen Kinder vorerst einige Erfahrungen auf den Skis machen können, bevor es ernst gilt. Die Motivation an diesem Rennen mitzumachen ist für die jungen Teilnehmer sehr hoch, heisst es doch auf das Podest zu fahren oder doch wenigstens einen schönen Preis zu erhalten. Denn ein solcher liegt bei der Rangverkündigung für jeden Teilnehmer auf dem Gabentisch bereit. Am Jubiläumsrennen dieses Jahr gingen erfreulicherweise wiederum fast alle Kinder der Schule Marbach an den Start. Der Lauf wurde von René Thalmann gesteckt und ermöglichte eine flüssige Fahrt im übersichtlichen Gelände. Wie üblich starteten die Schülerinnen und Schüler der Basisstufe etwas weiter unten. Die Schüler ab der 3. Primarklasse absolvierten den ganzen Lauf. Dank des relativ frühen Rennbeginns um 10.30 Uhr war der Schnee noch nicht allzu sehr aufgeweicht und der Zustand der Piste hielt sich bis zum Ende des Rennens ausserordentlich gut. Das herrliche Wetter mit viel Sonnenschein und schon fast frühlingshaften Temperaturen veranlasste zahlreiche Leute, als Zuschauer diesem Anlass beizuwohnen. Dazu gesellten sich einige Fahrerinnen und Fahrer des ersten Schülerskirennens von 1959 und Personen, die sich als Mitorganisatoren oder Funktionäre in früheren Jahren für diesen Anlass besonders verdient gemacht hatten. Sie waren als Gäste eingeladen und genossen nach dem Rennen auf der Sonnenterrasse zusammen mit dem Lehrerteam und einigen Spendern (50 x 50 Rappen) einen speziellen Jubiläumskaffee. Für die Kinder gab es für einmal zu den heissen Würstchen nicht Brot, sondern Pommes frites zum Mittagessen. Mit grossem Interesse besammelten sich die Teilnehmer und viele Angehörige und Bekannte um 15 Uhr beim Schulhaus zur Rangverkündigung. Schulleiterin Daniela Burri-Thalmann machte es spannend und nannte die Podestfahrer jeweils aufsteigend vom 3. Podestrang. Dieses Jahr wurden die Medaillen von Käthy Mazenauer-Lötscher übergeben. Auch sie war am ersten Rennen im Jahre 1959 aufs Podest gefahren und freute sich sichtlich über ihre Aufgabe, die bestimmt schöne Erinnerungen in ihr wach rief. Sie spendete als Jubiläumspreis ein Goldvreneli, welches am Schluss unter allen Teilnehmenden verlost wurde. Dass Glück und Unglück manchmal nahe beieinander liegen, musste (durfte) die Sechstklässlerin Leonora Lipp erfahren. Sie war am Rennen leider gestürtzt, durfte jetzt aber als glückliche Gewinnerin das Goldvreneli von Frau Mazenauer entgegennehmen. Bevor Daniela Burri-Thalmann die Anwesenden verabschiedete, bekam noch jedes Kind als besonderen Preis ein Gebäck mit der Jubiläumszahl 50. Ein rundum geglückter Anlass ging zu Ende. An dieser Stelle sei nochmals allen Spenderinnen und Spendern von Naturalien oder Geld für den Gabentisch gedankt. Das gesammelte Geld wird auch eingesetzt für den Medaillenkauf und die Verpflegung am Mittag. Ein grosser Dank gehört dem Wirt vom Restaurant Eigerblick und den Mitarbeitern der Sportbahnen für ihre Bemühungen und allen Helferinnen und Helfer.
 - Kurz vor dem Start!
 - Der Jubiläumspreis am 50. Schülerskirennen!
 - Die Siegerinnen und Sieger strahlen mit der Sonne um die Wette!

Am Freitag, 28. Januar 2011 fand das traditionelle Züpferenne“ statt. Nach der Vormittagspause ging es los: Die 35 am Rennen teilnehmenden Kinder und die anderen Schüler/innen machten sich auf zum Startgelände im Hinterbühl, oberhalb der Kirche. Während sich die Langläufer und Läuferinnen für das Rennen parat machten, suchten sich die restlichen Kinder einen geeigneten Platz an der Loipe, damit sie ihre Gspändli kräftig anfeuern und motivieren konnten. Es fanden sich auch noch viele andere Zuschauer ein, die sich das Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter spielte zum Glück ganz gut mit, obwohl sich die Sonne leider nicht zeigte. Das allerdings störte niemanden, herrschten doch sonst gute Verhältnisse für das Rennen. Um 10.15 startete die erste der vier Kategorien. Die Mädchen der Basisstufe und die anschliessend startenden Knaben der Basisstufe gaben sich alle Mühe auf der 0,5 km langen Strecke. Diese hatte es in sich, mussten doch zwei kleine Hangaufstiege und die dazugehörenden Abfahrten überwunden werden. Doch die kleinen Sportler/innen liessen sich dadurch nicht aufhalten und auch der eine oder andere Sturz konnte sie nicht aus der Ruhe bringen. Die am Loipenrand anfeuernden Zuschauer motivierten die Läufer/innen und gaben ihnen Kraft, sich bis ins Ziel durchzukämpfen. Bei den Mädchen der 3. bis 6. Klasse ging es dann schon ehrgeiziger zu und her. Die an der Spitze laufenden Schülerinnen gaben ein beachtliches Tempo vor. Doch es ging ja nicht nur ums Gewinnen, sondern vor allem ums Mitmachen. Die Distanz, die sie zu laufen hatten, erstreckte sich über einen Kilometer. Zum Schluss machten sich noch die Knaben der 3. bis 6. Klasse auf die Strecke. Mit voller Konzentration und viel Eifer lieferten sie sich ein spannendes, aber faires Rennen. Nach dem Rennen gab es für alle Anwesenden noch einen Becher Tee, der sehr geschätzt wurde. Um 11.00 fand dann die Rangverkündigung auf dem Schulhausplatz statt. Da schlug sicher das eine oder andere Herz der Kinder und auch der Eltern noch einmal ein bisschen höher. Die Kinder, die es auf das Podest geschafft hatten, durften sich auf eine schöne Medaille freuen. Zudem erhielten alle Kinder, die am Rennen teilgenommen hatten, als Belohnung eine feine Züpfe, die von einigen sogleich angeknabbert wurde. Somit ging also ein weiteres „Züpferenne“ erfolgreich über die Bühne.
 - Kurz vor dem Start ist die Nervosität besonders gross.
 - Alle Siegerinnen und Sieger auf einen Blick!
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