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Gemeindeverwaltung Marbach 6196 Marbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Telefon: | ++41 (0)34 493 71 10 | |||||||||||||||||||||||||||
| Telefax: | ++41 (0)34 493 71 19 | |||||||||||||||||||||||||||
| E-Mail: | gemeindeverwaltung@marbach.lu.ch | |||||||||||||||||||||||||||
| Web: | www.marbach-lu.ch | |||||||||||||||||||||||||||
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Seit Februar 2011 fördert die Gemeinde Marbach den Kauf energieeffizienter Haushaltgeräte. Die Energiestadtregion UBE wirkt dadurch unnötigem Stromkonsum entgegen und unterstützt energieeffiziente Geräte mit finanziellen Beiträgen, wovon nicht nur Hausbesitzer, sondern die breite Bevölkerung Gebrauch machen kann. Das Förderprogramm setzt dort an, wo nicht bereits nationale oder kantonale Förderprogramme finanzielle Unterstützung bieten – bei Haushaltgeräten. Das vom Energieforum UBE entworfene Energieförderprogramm wird ab sofort angeboten. Finanzielle Unterstützung für verschiedene Fördergegenstände Das Förderprogramm fördert Haushaltgeräte wie Wasch- und Kühlgeräte sowie Kaffeemaschinen. Nebst diesen werden zusätzlich Heizungspumpen sowie Standby-Geräte wie elektronische Abschalthilfen resp. Fernschalter finanziell unterstützt. Mit Förderbeiträgen zwischen 50.00 und 300.00 pro Gerät wird der Kauf von Gerätetypen, welche auf der Website www.topten.ch gelistet sind, unterstützt. Förderberechtigt sind Privathaushalte sowie Wohnbaugenossenschaften. Einreichen von Gesuchen bei den Gemeindeverwaltungen Zusammen mit einer Kopie der Kaufquittung muss das Gesuchsformular der entsprechenden Gerätekategorie innert 60 Tagen nach Kaufdatum bei der Gemeinde eingereicht werden. Richtlinien Förderprogramm "Energieeffizienz Haustechnik" Gesuchsformulare: - Waschmaschinen - Kühlgeräte - Gefriergeräte - Kaffeemaschinen - Standby-Geräte - Abwaschmaschinen - Heizungspumpen Auch im Jahr 2011 laufen im Kanton Luzern verschiedene Förderprogramme, die im Juli 2011 erweitert wurden, mit dem Ziel, Hauseigentümer und andere zu motivieren, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. Es werden folgende Massnahmen unterstützt: - thermische Solaranlagen in bestehenden Gebäuden - Holzfeuerungen beim Ersatz einer Elektro-, Öl- oder Gasheizung - der Anschluss an einen Wärmeverbund (mit mind. 50% erneuerbarer Energie) - Erdsonden-Wärmepumpen bis 40kW Heizleistung beim Ersatz einer Elektro-, Öl- oder Gasheizung - Ersatz von Elektroheizungen - thermische Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung (erhöhter Beitrag) - Gebäude in Minergie-ECO-Standard (Neubau und Erneuerung) - Energiecoaching (Begleitung bei einer umfassenden Gebäudeerneuerung) Zudem läuft seit Anfang 2010 das Gebäudeprogramm von Bund und Kantone, welches Beiträge an die energetische Erneuerung der Gebäudehülle ausrichtet. Der Kanton Luzern bezahlt einen Bonus, wenn mit der Sanierung der Minergie- oder Minergie-P-Standard erreicht wird. Die Höhe der Förderbeiträge und die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Webseite. Eine Partnerschaft mit der Centralschweizerischen Kraftwerke AG stellt die Abwicklung der Förderung der Wärmepumpen sicher. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt "Förderprogramme Energie 2012" der Dienststelle Umwelt und Energie. Für Fragen zum Thema Energie gibt die Energieberatung des Kantons Luzern Auskunft. Sie informiert auf neutrale Weise über alle Förderprogramme. Die Energieberatung befindet sich im Bourbaki-Panorama Luzern (Telefon 041 412 32 32, energieberatung(at)oeko-forum.ch). Die Versorgung mit Trinkwasser stellen in der Gemeinde fünf Wasserversorgungen sicher.
Die Gemeinde betreibt seit 1992 eine eigene Holzschnitzel-Fernheizungsanlage. Daran angeschlossen sind die öffentlilchen Gebäude der Gemeinde, der Pfarrhof, die Wohnbauten im Gebiet Mittler Büel und verschiedene weiter private Bauten im Dorf. Im Jahr 2008 ist die neue Käserei Marbach-Schangnau angeschlossen worden, die die Hälfte der Energiemenge beansprucht. Das in den Wäldern von Marbach jährlich nachwachsende Holz liegt weit über dem Brennholzbedarf. Die Holzschnitzel-Fernheizung ist eine CO2-neutrale Heizanlage und somit ein umweltverträglicher Energieträger. Die Gemeinde ist daran interessiert, das bestehende Leitungsnetz zu verdichten. Weitere Anschlussinteressenten im Dorf sind willkommen. Die Anschlussbedingungen können ergeben sich aus dem Wärmelieferungsvertrag und dem Tarifblatt. Wärmelieferungsvertrag Tarifblatt Anschlussgebühren Die Gemeinde Marbach ist am regionalen Energiestadt-Label beteiligt Die acht Gemeinden der UNESCO Biosphäre Entlebuch sind eine Pilotregion des nationalen Labels 'Energiestadt'. Dieses Label erhalten Gemeinden - oder im vorliegenden Fall die Region - für eine besonders fortschrittliche Energiepolitik. Das Label beinhaltet die Bereiche Entwicklungsplanung und Raumordnung, Kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Prozesse sowie Kommunikation und Kooperation. (weitere Infos siehe www.energiestadt.ch) Nach dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten fand das Reaudit Anfang Oktober statt. Dabei zeigte sich, dass sich die Gemeinden seit dem Audit im Jahr 2002 deutlich weiter verbessert haben. Der Gemeinderat von 13. September 2006 hat die für die Zertifizierung erforderlichen Dokumente zustimmend zur Kenntnis genommen und ist bestrebt, auch in den nächsten vier Jahren einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der regionalen Energiepolitik zu leisten. Die Zertifizierung durch die Labelkommission erfolgt Ende November. Anschliessend erfolgt die Labelübergabe an die Behörden und die Bevölkerung.
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